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Pellets und Holzbriketts in Berlin

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Schleifender Pelletbetrieb

Berlin ist im Vergleich zu anderen deutschen Bundesländern nur sehr dürftig mit Pelletheizungen ausgestattet. Nur 0,2 Prozent aller deutschen Heizsysteme mit Pellets stehen auf berlinerischem Boden. Nur Bremen hinkt in Sachen erneuerbare Energien noch weiter hinterher: Dort sammeln sich 0,1 Prozent der deutschen Pelletheizungen. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfahlen liegt mit ungefähr 11,9 Prozent genau wie Baden-Württemberg mit ca. 16,8 Prozent im Mittelfeld. Das Bundesland Bayern ist mit 38,2 Prozent der absolute Spitzenreiter, was das Heizen mit Pellets angeht. Dort werden auch die meisten Pellets verfeuert. Pellet-Experten betiteln Berlin deshalb auch gerne mit ´schlafender Riese´ was den Klimaschutz angeht. Zum einen ist das Land nicht so innovativ, was alternative Energien angeht und zum anderen gibt es immer noch zahlreiche schlecht isolierte Altbauten in der Hauptstadt. Ein seichtes Gesetz trat zwar 2008 in Kraft, konnte aber noch nicht viel verändern. Laut dem Gesetz müssen Hausbesitzer, die ab dem Jahr 2008 Eigentum bauen, ihre Energie zumindest teilweise aus nachhaltiger Quelle beziehen.

Verschiedene Heizsysteme


Wer sich für den Brennstoff Pellets entscheidet, dem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Je nach Personenanzahl und Energiebedarf sind unterschiedliche Pelletheizsysteme sinnvoll. Am bekanntesten ist wohl die reine Pelletheizung. Pelletheizungen gibt es in verschiedenen Variationen. Zum einen können sie als Einzelofen in Einfamilienhäusern eingesetzt werden und erreichen dort eine Leistung von 6-8 kW. Wenn man Pelletheizungen zusammenschließt, spricht man von sogenannten Pelletszentralöfen, die ganze Häuserblocks beheizen können. Ihre Leistung ist dementsprechend stärker und kann bis zu 30 kW in die Höhe gehen. Doch darf man nicht den Kombikessel vergessen. Er bietet beispielsweise die Möglichkeit, verschiedene Brennstoffe in ein und dem gleichen Ofen zu verfeuern. Wer einen Kombikessel besitzt, kann Holzpellets zusammen mit Stückholz verfeuern. Die Kombikessel sind so intelligent programmiert, dass sie abwechselnd oder aber je nach Bedarf auch parallel heizen können. Ist das Stückholz abgebrannt, so schaltet sich automatisch die Kammer mit den Pellets ein und heizt weiter. Der Vorteil von diesen Kombikesseln ist der, dass man nicht von einem Brennstoff abhängig ist. Je nach Preisentwicklung kann man mit dem günstigeren Brennstoff heizen oder je nach Holzvorrat kann man selber Scheitholz schlagen. In eisigen Wintermonaten kann man problemlos auf die Holzpellets als Heizstoff umstellen.

Und dann gibt es noch die Zentralheizung. Eine Zentralheizung hat einen zentralen Heizkörper, in dem die Wärmerzeugung stattfindet, und gibt diese dann über ein Rohrsystem an verschiedene Parteien oder Gebäude ab. Solche Zentralsysteme gibt es nun auch für den innovativen Brennstoff Holzpellets. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei Systeme: halb- und vollautomatische Zentralheizungen. Bei der automatischen Pelletzentralheizung kann das Lager vom Heizungsraum bis zu 25 Meter entfernt sein. Ein Schnecken-Förder-System bringt die Pellets zu der Heizung. Bei der halbautomatischen Pelletzentralheizung verfügt die Pelletheizung über ein integriertes Lager, dass jedoch öfter nachgefüllt werden muss. Die Pelletheizungen können auf Wunsch erweitert und mit anderen Systemen kombiniert werden, so dass ganze Häuserblocks mit nur einer Heizanlage mit Pellets versorgt werden.