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Pellets und Holzbriketts in Bremen

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Sonne, Wind und Pellets

Erneuerbare Energien spielen im Bundesland Bremen eine große Rolle. Windkraft, Solarenergie und Biomasse sind die drei Schlagworte, mit denen Bremen in Zukunft seinen Co2-Austoß reduzieren will. Zur Zeit gehört das Bundesland Bremen zwar noch nicht zu den Pellets-Hochburgen, wie beispielsweise Bayern oder Nordrhein-Westfahlen, doch auch das soll sich in Zukunft ändern.

Wasserkraft voran!


Das noch recht junge Weserkraftwerk in Bremen kommt mit seinen beiden Turbinen auf eine Leistung von bis zu zehn Megawatt. Das wiederrum produziert bis zu 40 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die Baukosten von rund 60 Millionen Euro sind gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass durch das nachhaltige Kraftwerk nun fast 20.000 Haushalte versorgt werden können.
Das Dach des Weserstadions in Bremen ist komplett mit Solarzellen ausgelegt. 200.000 Solarzellen bilden eine Fläche, die insgesamt zwei Fußballfeldern entspricht. Durch diese Solaranlage können jedes Jahr über 500 Tonnen Co2 eingespart werden.
Als Produktionsstätte für thermische und elektrische Energien sind vor allem die Kraftwerke Hafen und Hansestadt zu nennen.

Pellets nicht vergessen


Bremen hat sich in Sachen erneuerbare Energien große Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 sollen die Alternativen Energien einen Gehalt von 20 Prozent ausmachen. Sicherlich wird die Windkraft bei der Umsetzung diesen Ziels eine große Rolle spielen. Schon jetzt wird CO2-freier Strom in einigen Windkraftwerken erzeugt. Zu nennen sind hier beispielsweise das Kraftwerk Märkisch-Linden oder Weserwind. Sechs je 118 Meter hohe Anlagen mit einer Leistung von jeweils zwei Megawatt erzeugen hier jährlich circa 20 Millionen Kilowattstunden reinsten Ökostrom und versorgen damit jährlich ungefähr 7.000 Bremer Haushalte. In der Energie-Strategie sollten jedoch Pellets als Brennstoff nicht unberücksichtigt bleiben. Derzeit stehen von allen deutschen Pelletheizungen in Bremen nur 0,1 Prozent. Da ist noch Luft nach oben. Denn auch Pellets sind echte Diamanten, wenn es um die CO2-Reduzierung geht. Wird beispielsweise ein Liter Heizöl verbrannt, so werden 303g/ kWh CO2 ausgestoßen. Die innovativen Holzpellets und ihre größeren Verwandten, die Holzbriketts, stoßen in etwa nur 42 Gramm CO2 aus. Dazu kommt der Fakt, dass die Herstellung von Holzpellets und Holzbriketts in CO2 nur so viel kostet, wie ein neuwachsender Baum durch die Photosynthese wieder aufnehmen wird.